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Regie: Oliver Stangl, Christian Tod | A 2010 | 104 min. | Deutsch

Würde man Städte nach ihrem Underground beurteilen, wäre Linz eine Metropole. Der Dokumentarfilm porträtiert die legendäre Linzer Musikszene seit den 1970ern. Von Willi Warma bis Texta, von Attwenger bis Fuckhead, von Punk bis Hip Hop, von Neuer Volksmusik bis Industrial erweist sich Linz als Schmelztiegel für die unterschiedlichsten musikalischen Stile. Das Porträt einer Stadt im Umbruch, in der nicht nur die Hochöfen auf Hochtouren laufen.

"Ich habe eine Tochter, die ist zwanzig und die sagt: „Papa, bei euch ist es aber schön wild zugegangen damals, was man da alles so hört und so weiter…“ Und da sage ich dann zu ihr: „Ja, schon eigentlich.“" (Markus Binder, Attwenger)

Leben, Wohnen, Arbeiten, Kunst, das war ein ganzheitlicher Charakter. Inszenierung, Performance, Projekte im Sinne einer Stadtgestaltung. Da gab es sonst niemanden außer der Stadtwerkstatt, die das machte in Linz. Das war wirklich so wie die große Welt in Linz, die weite Welt.
(Gabi Kepplinger – Muttertag, Females Under Tension (F.U.T.)

Punk hat für mich auch geheißen, dass man etwas selber tun muss, das war fast ein moralischer Imperativ für mich. Das heißt, ich wollte immer eine Band gründen und irgendetwas tun. Ich habe mir dann eine Gitarre gekauft, die mir viel zu kompliziert zum Spielen war, aber ich habe immer behauptet: „Ich kann das, ich kann Gitarre spielen.
(Rainer Krispel - Target of Demand (T.O.D.), Seven Sioux, Feuerlöscher)

Wir haben einfach das gemacht, was Jugendliche so machen. Heute sagt man glaube ich Komasaufen, aber so hieß es damals ja nicht.
(Huckey Renner - Texta, Target of Demand (T.O.D.)


Altersempfehlung: ab 14

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