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Regie: Chris Krikellis | A 2003 | 83 min. | Deutsch

Wien, 3. Bezirk, jugendliche Burschen hinter Gitter. Auf der Suche nach Geschichten zeichnet der Film den Gefängnisalltag auf.
Die Gesichter der Inhaftierten dürfen nicht gezeigt werden. Gedreht wurde mit jugendlichen Gefangenen und Beamten der Jugend-Justizvollzugsanstalt Rüdengasse, die mit Jahresende 2003 geschlossen wurde. Der Alltag inhaftierter Jugendlicher bleibt ...

"Ich träumte von einem Film, in dessen Verlauf sich Jugendliche frei reden, Geschichten wollte ich erfahren, wo Verbote den Alltag bestimmen. Es sind Schicksale mit Hintergrund die Familiengeschichte, die an diesen Ort führen. Der Vater. Die Mutter. Der ältere Bruder und die jüngeren Schwestern.
Dann fällt die Tür hinter dir zu. Hier kriegst du Anweisungen. Du kannst nicht anders tun als zu befolgen. Die meisten der Inhaftierten im Jugendgefängnis sind „Ausländer“. Es sind Kinder von so genannten „Gastarbeitern“, nun als andere Gäste hier gelandet.
Das Stehen und Weiterrinnen der Zeit an einem Ort der räumlichen Begrenzung. Im Wechsel starre und bewegte Bildfolgen. Musikthemen als Mosaik, entsprechend den Schicksalen und Personen.
Wiederkehrende Geräusche, wiederkehrende Geschichten. Freiheit ist wie sich zeigt ein dualer Begriff, es gibt sie, es gibt sie nicht.
Mehr und mehr füllen sich die Gefangenenhäuser, letztlich Gradmesser einer gesellschaftlichen Entwicklung. Es wird kälter, das Leben wird rauer." Chris Krikellis, der Regisseur des Films


Altersempfehlung: ab 16

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