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Regie: Ufuk Serbest | A 2015 | 62 min. | Türkisch mit deutschen Untertiteln

Als vor mehr als 40 Jahren die ersten sogenannten Gastarbeiter aus der Türkei nach Österreich kamen, folgten nach und nach auch deren Frauen und Familien. Stellvertretend für viele kommen drei Frauen zu Wort, die ganz unverblümt von den Höhen und Tiefen ihres Ankommens in Oberösterreich und den darauf folgenden – oft äußerst harten – Jahren erzählen. Es geht um arrangierte Ehen, Partnerschaft und um ein Familienleben geprägt von mangelnden Sprachkenntnissen, Isolation und Berufstätigkeit. Alle wollten sie eigentlich nur für ein paar Jahre in Österreich bleiben. Letztendlich blieben sie hier – meist den Kindern zuliebe, die zwischen den Kulturen heranwuchsen. (Quelle: Sabine Gebetsroither – Crossing Europe Filmfestival)

"Immer wieder fällt im türkischen Redefluss der deutsche Begriff „Sparen“. Das ganze Leben: sparen, sparen, sparen. Ein Klo im Garten, kein fließendes Wasser, keine Heizung und die Kleider vom Flohmarkt. Am Ende sitzen sie auf dem eigenen Sofa, im eigenen kleinen Haus, sind aufgerieben und krank und wundern sich, wo ihr Leben geblieben ist. Ein Leben, so wirkt es im Film, in dem diese Frauen alles hingenommen haben und sich geduckt haben in einer Welt, die Angst macht, weil man sie nicht kennt."
Aus „Das vermeintliche Paradies Europa“ von Maya McKechneay, orf.at


Altersempfehlung: ab 16

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