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Trailer

Regie: Ervin Tahirovic | A 2017 | 80 min. | Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Wenn Ervin Tahirović von seiner Kindheit träumt, dann sieht er Bilder einer Stadt, die es so nicht mehr gibt, trifft Verwandte, die nicht mehr dort leben. Mehr als zwanzig Jahre nach dem Bosnienkrieg reist er von Österreich aus zurück in die verlorene Heimat, begibt sich an vertraute Plätze und gräbt nach verblassten Kindheitserinnerungen. Er zeichnet die Geschichte seiner Flucht nach und sucht damalige Zwischenstationen auf, die in der von Wäldern umgebenen Gebirgsregion teils nur noch als Ruinen existieren. Dabei begegnet er Verwandten und Menschen, die seine Familie beherbergt hatten.
Heimweh zeichnet die Fassungslosigkeit einer Flucht nach und erzählt dabei von der Aufarbeitung einer persönlichen Geschichte (Produktionstext, Katalogtext Diagonale).
 
Ich erinnerte mich daran, dass ein paar Fotos aus dieser Zeit existieren und bat meine Mutter mir diese zu geben. So bekam ich die einzigen 20 Fotos in die Hände, die das Kriegstreiben überstanden haben und die beweisen, dass es die ersten 10 Jahren meines Lebens tatsächlich gegeben hat...Dieser Film ist die Wiederentdeckung meiner verdrängten und schmerzhaften Vergangenheit. Er ist die Wiederfindung meiner Seele, die ich wegen zu viel Schmerz und Überforderung aufgeben musste, damit ich überleben kann. Er ist eine Versöhnung mit der Vergangenheit und die Wiederverbindung zu den Wurzeln, die mir vor langer Zeit in meiner Kindheit gewaltsam ausgerissen wurden.
(Ervin Tahirovic)

Nominiert für den One World Filmclubs Award 2018!

Hinweis: Im Gegensatz zum Trailer ist der Film deutsch untertitelt!


Altersempfehlung: ab 14

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