Extras

"Maid in Hell " ist Teil des internationalen Projekts "The Why?".

Die darin inkludierten Dokumentarfilme wurden auf zahlreichen Festivals gezeigt und vielfach ausgezeichnet. Und sie wurden von dutzenden TV-Stationen weltweit ausgestrahlt.

"Versklavt und verkauft" - Ausführlicher Artikel zum Thema in der Wiener Zeitung

Informationen des österreichischen Ministeriums für Frauen, Familie und Jugend zu:
Gewalt gegen Frauen, Links zu Hilfseinrichtungen - Anlaufstellen in akuten Gewaltsituationen in Österreich, Links zu Anlaufstellen & Frauenberatung in Österreich

Trailer

Regie: Søren Klovborg | DK 2018 | 59 min. | OF mit deutschen Erzählstimmen

Belästigung, Missbrauch, Vergewaltigung und 18-Stunden-Arbeitstage sind alltägliche Realität für viele Haushaltshilfen, die in den Nahen Osten gereist sind, um dort ihr Geld zu verdienen. In einem System moderner Sklaverei, das Millionen von Frauen ausbeutet und anderen einen guten Verdienst ermöglicht.
Rund 2,8 Mio. junge Frauen und Mädchen aus Asien und Afrika arbeiten in reichen Haushalten des Nahen Ostens.
Als die 35-jährige Mary Kibwana in ihre Heimat Kenia zurückkehrt, sitzt sie im Rollstuhl und ihr Körper ist zu großen Teilen verbrannt. Wenig später stirbt sie im Krankenhaus. Mary Kibwana ist eine von vielen Frauen, die täglich Gewalt und Misshandlungen ausgesetzt sind. Um als Haushälterin Arbeit zu finden, ist sie nach Jordanien gereist und dort Opfer des sog. Kafala-Systems geworden, einem System moderner Sklaverei.
Durch eine Reihe von Vorschriften sind Haushaltshilfen, die in den Nahen Osten gereist sind, fest an ihre Arbeitgeber gebunden und haben so gut wie keine Rechte. Pässe und Mobiltelefone werden beschlagnahmt, um Fluchtversuche und Kommunikation mit der Außenwelt zu verhindern. Verstöße werden mit harten Strafen oder Inhaftierung sanktioniert.
Nach zahlreichen Missbrauchs- und Misshandlungsvorwürfen haben etwa die Philippinen, Kenia und Äthiopien ein Arbeitsverbot für ihre Bürgerinnen in Nahost-Ländern erlassen, aus wirtschaftlichen Gründen aber bald wieder aufgehoben.
Der Film blickt hinter die Fassade dieser Form moderner Sklaverei. Ehemalige Hausangestellte sowie Agenturen, die diese Arbeitskräfte vermitteln, geben einen Einblick in eine Welt, in der die einen ausgebeutet und misshandelt werden und andere daran verdienen.
Hinweis: Im Gegensatz zum Trailer gibt es den Film bei uns in einer deutschen Fassung. Diese deutsche Fassung wird den Filmclubs von der Redaktion WELTjournal des ORF zur Verfügung gestellt - wir bedanken uns herzlichst!


Altersempfehlung: ab 16

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