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Regie: Malika Zouhali-Worrall, Katherine Fairfax Wright | Uganda/USA 2012 | 90 min. | OF mit dt UT

Wer sich in Uganda zur Homosexualität bekennt, riskiert sein Leben – bis heute werden homosexuelle Handlungen in dem ostafrikanischen Staat schwer bestraft.
Seit Jahren versuchen christlich-religiöse Gruppen in Uganda ein verschärftes Anti-Homosexualitäts-Gesetz durchzusetzen, das Haftstrafen für Homosexuelle und in „schweren Fällen“ sogar die Todesstrafe vorsieht. David Kato, Menschenrechtsaktivist und der erste offen schwul lebende Mann Ugandas, und seine Mitstreiter_innen versuchen, das mit allen Mitteln zu stoppen. CALL ME KUCHU dokumentiert ihren Kampf gegen die Hetze der Presse und der ugandische Regierung. Die brutale Ermordung Katos während der Dreharbeiten im Januar 2011 erschüttert die Gemeinschaft zutiefst und gibt dem Anliegen der Aktivist_innen eine noch stärkere, traurige Dringlichkeit. Nach weltweiten Protesten wird der Gesetzesentwurf vorläufig zurückgezogen, nur um ihn nach Abebben der Proteste erneut ins Parlament einzubringen.
Der vielfach preisgekrönte Dokumentarfilm ist eines der Highlights queeren Filmschaffens der letzten Jahre.

Call me Kuchu wurde mit einer Special mention im Rahmen des One World Filmclubs Award 2013 ausgezeichnet!
Aus der Jurybegründung:
Eine kleine Gruppe von Menschen kämpft um ihr Recht auf ein selbstbestimmtes Leben. In einem Land, in dem Gesetzesentwürfe lebenslange Haft und die Todesstrafe für homosexuelle Menschen fordern, wagt David Kato als erster Ugander, sich offen zu seiner sexuellen Orientierung zu bekennen. Er und seine MitstreiterInnen haben uns zutiefst imponiert. Der Film hat uns erschüttert und zum Nachdenken angeregt.



Altersempfehlung: ab 16

Die Filmbestellung ist nur für registrierte Mitglieder möglich



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