Extras

pdfPress-Kit zu den beiden Regisseurinnen.
Inhalt-Hintergrundinfo:
Weltweit haben mehr als 500 Millionen Frauen während ihrer Periode keinen Zugang zu Sanitärprodukten. Das betrifft vor allem die Länder des globalen Südens. Oft fehlen sowohl angemessene sanitäre Infrastrukturen in den Schulen, als auch adäquate Informationen zum Umgang mit menstrueller Gesundheit. Dieses Phänomen wird auch als Periodenarmut bezeichnet. Es führt zur Nutzung von unhygienischen Materialien, wie Blätter, Zeitungspapier oder Stofffetzen, was wiederum Infektions- und Krankheitsrisiken erhöht. In Namibia leiden viele Frauen und Mädchen nicht nur unter Periodenarmut, sondern vor allem darunter, dass die Menstruation als etwas Unreines, als Tabu, betrachtet wird. Dadurch werden sie während ihrer Periode oft daran gehindert an gemeinschaftlichen Aktivitäten der Gesellschaft teilzunehmen oder komplett isoliert. Das Fehlen von Periodenprodukten und die Stigmatisierung der Menstruation untergraben das Prinzip der Menschenwürde und den Genuss grundlegender Menschenrechte. Außerdem gehören diese Faktoren zu den Hauptgründen, weshalb namibische Mädchen nicht zur Schule gehen können. Um dieser Chancenungleichheit vorzubeugen, lassen sich manche Mädchen sogar auf ältere Männer ein, um sich von deren Geld Binden kaufen zu können (Produktionsmitteilung)

Trailer

Regie: Charlotte Weinreich, Rosa-Lena Lange | DE 2019 | 22 min. | Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Was hat Menstruation mit Schule zu tun? Jede Menge. Für unzählige Mädchen in Namibia heißt es Monat für Monat: Ohne Binden keine Bildung. Denn während ihrer Periode gehen viele von ihnen nicht in die Schule, weil sie sich keine Sanitätsprodukte leisten können. Sie leiden außerdem darunter, dass die Periode als etwas Unreines, als Tabu betrachtet wird und sie dann behindert werden, an gemeinschaftlichen Aktivitäten der Gesellschaft teilzunehmen.

Die Regisseurinnen Charlotte Weinreich und Rosa-Lena Lange begleiten zwei namibische Aktivistinnen, die sich gegen die Periodenarmut in Namibia einsetzen und für die Gleichberechtigung von Frauen kämpfen. In Interviews mit namibischen Frauen und Männern beleuchten sie die unterschiedlichen Erfahrungen und Wahrnehmungen der Menstruation.
Dabei zeigen sie auf, welche Schwierigkeiten Frauen und Mädchen in Bezug auf menstruale Gesundheit haben und welche kritischen sozialen Auswirkungen die weit verbreitete Tabuisierung der Periode in der Gesellschaft mit sich zieht.
(Text: Produktionsmitteilung, Auszug aus der Jurybegründung Deutscher Menschenrechts-Filmpreis 2020 Kategorie "Non Professional", One World Filmclubs)

Mit „Just. Another. Month.“ wollen wir unseren Hauptfiguren Terry und Tjova eine Stimme verleihen, die mit ihren Projekten gegen die Stigmatisierung der Menstruation und Periodenarmut in Namibia kämpfen. Außerdem möchten wir Strukturen aufzeigen, die die Unterdrückung von Frauen und die Ungleichheit zwischen Frauen und Männern fördern.. Wir hoffen, dass der Film auch hierzulande Menschen dazu anregt, ihren eigenen Umgang mit dem Thema Periode zu reflektieren und offener darüber zu sprechen (Regiestatement, Charlotte Weinreich, Rosa-Lena Lange).

Nominiert für den One World Filmclubs Award 2021!


Altersempfehlung: ab 14

Die Filmbestellung ist nur für registrierte One World Filmclubs möglich.
Alle anderen verweisen wir an den jeweiligen Lizenzgeber.


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