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Regie: Mike Lerner, Maxim Pozdorovkin | RU/GB 2013 | 88 min. | OF. mit dt. VO


Sich mit Vladimir Putin und der russisch-orthodoxen Kirche anzulegen – diesen Affront haben die Frauen der Punk-Band Pussy Riot gewagt. Welche Folgen der medienwirksame Auftritt in der Kirche für drei der Mitglieder des Kunstkollektivs hatte, zeigt der Dokumentarfilm Pussy Riot: A Punk Prayer. Anhand des gegen sie geführten Schauprozesses dokumentieren die Regisseure Maxim Pozdorovkin und Mike Lerner den Fall – von der Planung der Performance über die Verhaftung bis hin zum Gerichtsurteil. Auch wer die Geschichte von Pussy Riot kennt, den/die wird dieser Film fassungslos ob der willkürlichen Handlungen der russischen Justiz zurücklassen.

Pussy Riot: A Punk Prayer wurde mit dem One World Filmclubs Award 2013 ausgezeichnet!

Aus der Jurybegründung:

Eine Gruppe junger Frauen protestiert in bunten Wollmasken und -kleidern lautstark gegen Putin und eine übermächtige russisch-orthodoxe Kirche.
Diese Frauen, Mitglieder der russischen Punkband Pussy Riot, haben eine Familie und ein Leben, das gelebt werden will.
Sie sind kaum älter als wir Jurymitglieder und trotzdem leben wir in völlig unterschiedlichen Welten. Für ihre friedlichen künstlerischen Aktionen, die zum Diskutieren und Nachdenken anregen sollen, riskieren die Mitglieder von Pussy Riot
mehrere Jahre Arbeitslager.
Der Film fesselte die Jury von Beginn an. Die filmische Umsetzung hat uns schlicht begeistert. Der Film setzt sich auf eine umfassende und spannende Art mit den Hintergründen der Geschehnisse und den Beweggründen der ProtagonistInnen auseinander und bietet uns eine emotional mitreißende Geschichte.
Nicht ganz ohne Grund haben sich einige von uns am Ende des Films dabei ertappt, die Liedzeilen „Free Pussy Riot“ laut mitzusingen.


Altersempfehlung: ab 16

Die Filmbestellung ist nur für registrierte Mitglieder möglich



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