Russians at War
Umfangreiche
Zusatzinformationen zum Film - Statement der Regisseurin und Informationen der kanadischen Produktionsfirma - sehr empfehlenswert!
Darin erfahrt ihr Wesentliches zu den Begleitumständen dieser Filmproduktion!
Umfangreiche und laufend aktualisierte Themenseite "Krieg in der Ukraine" der Bundeszentrale für politische Bildung in Deutschland!
Regie: Anastasia Trofimova | CA, FR 2025 | 58 min. | Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Ohne Genehmigung der russischen Regierung begleitet die Regisseurin sieben Monate lang ein Bataillon der russischen Armee in der besetzten Ukraine, um die Beweggründe, den Alltag und die Desillusionierung der Soldat:innen an der Front zu dokumentieren.
Was sie dabei entdeckt ist ein Krieg, der familiäre und historische Bindungen zerreißt und desillusionierte Soldat:innen, die oft Schwierigkeiten haben zu verstehen, wofür sie eigentlich kämpfen.
Entstanden ist dabei ein beeindruckender, einzigartiger Anti-Kriegsfilm.
„Russians at War“, der bei den Filmfestspielen von Venedig und am TIFF in Kanada seine Premiere feierte, zählt zu den am meisten diskutierten Dokumentarfilmen über den Krieg.
Die russisch-britische Dokumentarfilmregisseurin Anastasia Trofimova ist bereits für ihre Filme in Syrien, dem Irak und dem Kongo bekannt, die sie unter ähnlich gefährlichen Bedingungen wie "Russians at Wars" drehte.
Anastasia Trofimova über ihren Film "Russians at War":
Als die Realität des Krieges einsetzte, fühlte ich als Filmemacherin die Verantwortung, zu dokumentieren, was geschah – nicht von einem entfernten Sitzplatz aus, sondern von innen heraus. Einige der Soldaten, die ich für Russians at War gefilmt habe, liegen jetzt auf Feldern, die mit den anderen toten Russen und Ukrainern von den endlosen Offensiven und Gegenoffensiven überlagert sind. Ich trauere um sie alle.
Mir ist bewusst, dass dieser Film starke Emotionen hervorruft, insbesondere bei jenen, deren Leben direkt von der russischen Invasion betroffen ist. Es war nicht meine Absicht, zu rechtfertigen oder zu verurteilen, sondern Zeugnis abzulegen – inmitten des Lärms, der Propaganda und der tiefen Strömungen der Entmenschlichung, die Krieg überhaupt erst möglich machen.
Die Produktion dieses Films war ein Risiko, eine Ungewissheit und zuweilen auch eine moralische Abrechnung. Doch wenn wir die menschlichen Kosten des Krieges aus nächster Nähe sehen, wenn wir mit seinem vollen Preis und seiner Sinnlosigkeit konfrontiert werden, fällt es uns vielleicht ein wenig schwerer, wegzuschauen.
Hinweis: Im Gegensatz zum Trailer ist der Film exklusiv für euch in einer deutschen Fassung verfügbar!
Wichtige Zusatzhinweise:
Der Film zeigt in ungeschönten Bildern die Schrecken des Krieges.
Er sollte daher nur mit einer Einführung und Nachbereitung gezeigt werden. Wir bieten euch dafür gerne unsere Unterstützung an.
Weiters bitten wir euch, in den "Extras" die Zusatzinformationen zu lesen. Darin erfahrt ihr Wesentliches zu den Begleitumständen dieser Filmproduktion!
Altersempfehlung: ab 16
Die Filmbestellung ist nur für registrierte Mitglieder möglich
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