Krisenherde: Filmische Reise statt Infohäppchen!
Wir laden euch auf eine intensive filmische Reise in die Länder der derzeitigen Konflikte ein, um euch eine Alternative zu den Infoschlagzeilen zu liefern, die derzeit täglich und oft ungefiltert auf uns einprasseln. Und wir empfehlen einen Film der zeigt, wie es erfolgreich gelingt aus Konflikten wieder raus zu kommen.
Beginnen wir unsere Reise in die USA und lernen in For Ahkeem die Herausforderungen kennen, vor denen viele schwarze afrikanische Teenager stehen. Weiter geht es nach Israel und die palästinensischen Autonomiegebiete: Unsichtbar sein und bleiben, lautet die Überlebensstrategie dreier schwuler Palästinenser in The Invisible Men. Um zu überleben bleibt nur die Chance auf Asyl in einem Drittland. Judi und Lilya schaffen es wiederum beste Freundinnen zu sein, obwohl die eine Muslima und die andere Jüdin ist. Über die Grenze geht es in den Libanon nach Beirut, wo im Kurzfilm Die Stadt der Anderen das traurige Schicksal unzähliger Frauen aus Asien und Afrika, die als billige Hausangestellte ausgebeutet werden, beleuchtet wird.
Wir reisen in den Iran und begegnen in Feminin-Maskulin einer Busfahrerin in Teheran, in deren Bus die Männer hinten und die Frauen vorne einsteigen müssen - denn im Iran herrscht strikte Geschlechtertrennung. In Teheran lernen wir auch das Schicksal der Rapperin Sonita kennen und besuchen in Exile Family Movie eine Familie deren Mitglieder es bis nach Österreich und in die USA verstreut hat.
Zurück in den USA begleiten wir in Be My Voice die Journalistin Masih Alinejad im Exil in New York, von wo aus sie den Kampf der Iraner:innen gegen das ultra-konservative Regime der Mullahs und den Hijab-Zwang unterstützt.
In Europa führt uns die Reise in die Ukraine und nach Belarus:
Welche Folgen der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine für die Bevölkerung und speziell für Kinder hat, erzählt der Film Oleg und der Krieg aus der Perspektive des jungen Olegs, während Wer, wenn nicht wir am Beispiel von drei Frauen zeigt, wie die Bevölkerung in Belarus für Demokratie kämpft.
Wie hoch der Preis des Kriegs für die Zivilbevölkerung ist, können wir auch im Jemen beobachten: der oscarnominierte Kurzfilm Hungerstation dokumentiert den Alltag einer Ärztin und einer Krankenpflegerin, die vor dem Hintergrund eines vergessenen Krieges gegen die Ausbreitung des Hungers unter Kindern kämpfen.
Raus aus der Gewalt mit starken Jungs und Philosophie!
Young Plato - Eine Volksschule in einem ärmlichen Viertel Belfasts in Nordirland versucht der Spirale der Gewalt zu entkommen. Womit? Mit griechischer Philosophie, Elvis und einem engagierten Lehrer:innenteam vor Ort. Ein positiver und erfrischender Film!
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